Die Klais-Orgel op. 1882 von 2012; Foto: Boris Schafgans

 

Die Klais-Orgel op. 1882 von 2012

wurde im Mai 2012 eingweiht. Sie versucht die guten Eigenschaften des Vorgängerinstrumentes aufzunehmen und gleichzeitig eigenständig die Disposition so zu erweitern, daß ein repräsentatives, den vielfältigen liturgischen und konzertanten Anforderungen der Schloßkirche entsprechendes Instrument entsteht.

Der italienische Anklang der Vorgängerorgel wurde beibehalten, dem gut ausgebauten Hauptwerk ein ebenbürtiges Oberwerk gegenübergestellt. Die Disposition wurde durch das Hinzufügen von unterschiedlichen Achtfußregistern, darunter zwei Streicher, grundtöniger und farbiger gestaltet, unter Beibehaltung der Eleganz der hohen Aliquotregister.

Zungenregister in Hauptwerk und Pedal sorgen für die nötige Gravität.

Eine Besonderheit ist das Glockenspiel, das auf ein in kurfürstlicher Zeit im Nordostturm des Schlosses, also in unmittelbarer Nähe der Schloßkirche vorhandenes Glockenspiel anspielt.

Die Orgel verfügt auf zwei Manualen und Pedal einschließlich des
Glockenspiels und des Cymbelsterns über 29 Register (dazu ein Vorabzug). Die
Bauweise ist rein mechanisch.

Größter Wert wurde auf eine optimale Einpassung der Orgel in den
einmaligen Raum der Schloßkirche gelegt.

 

Die Disposition:

I. HAUPTWERK

C-a3

Principal 8'
Viola di Gamba 8'
Rohrflöte 8'
Voce umana 8'
Octave 4'
Flauto in ottava 4'
Quinte 2 2/3'
Octave 2'
Quinte 1 1/3'
Octave 1'
Ripieno II 2/3'
Cornet III 2 2/3'
Trompete 8'
Glockenspiel  

II. OBERWERK

C-a3

Bordun 8'
Salicional 8'
Principal 4'
Gemshorn 4'
Nasard 2 2/3'
Flageolet 2'
Terz 1 3/5'
Quinte (Vorabzug aus Oberton)  1 1/3'
Oberton II  1 1/3'
Cromorne 8'
Tremulant  

PEDAL

C-f1

Subbass 16'
Octavbass 8'
Gedackt 8'
Octave 4'
Posaune 16'

 

Cymbelstern

 

KOPPELN

 
II – I  
I – P  
II – P  

 



Foto: Boris Schafgans

Weitere Informationen:

http://www.klais.de/m.php?sid=220

 

 

 

 

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